Gewalt im Service Public verhindern

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Das transfair-Magazin – die Mitgliederzeitschrift der Service-Public-Gewerkschaft transfair (Post, SBB, Swisscom, Bundesverwaltung) – widmet seine Ausgabe vom Herbst 2026 der Gewalt im Service Public. Für den Tipp-Teil hat die Redaktion mit INKOGE-Geschäftsleiter Tian Wanner gesprochen.

Die Kernaussage des Gesprächs lässt sich auf einen einfachen Nenner bringen:

Wer Mitarbeitende vor Aggression und Gewalt schützen will, braucht zwei Dinge.

Das erste ist die Konzeptentwicklung. Eine Organisation muss festlegen, wie sie mit problematischem Verhalten umgeht. Wann wird ein Gespräch abgebrochen, ab wann wird alarmiert, wer ruft die Polizei, wie wird ein Vorfall gemeldet und ausgewertet? Diese Fragen gehören in ein Konzept, das die Organisation vorgibt.

Das zweite ist die Kompetenzentwicklung. Die betroffenen Mitarbeitenden müssen in kritischen Situationen handlungsfähig sein. Sie müssen Frühwarnsignale erkennen, selbst ruhig bleiben, deeskalieren und wissen, wann Schluss ist.

Entscheidend ist, dass beides zusammengehört: Konzepte ohne Kompetenzen sind totes Papier und Kompetenzen ohne Konzepte lassen das Personal an der Front allein. Optimal ist ein Zusammenspiel beider Elemente.

Im transfair-Magazin gibt Tian Wanner sieben konkrete Tipps für Mitarbeitende zur Gewaltprävention im Service Public (PDF, 2 Seiten).

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