Betriebliches Gewaltschutzkonzept

Gewaltprävention systematisch verankern. Verantwortung strukturell wahrnehmen.

Erarbeitung eines betrieblichen Gewaltschutzkonzepts

Gewaltprävention braucht ein System

Ein Trainingstag sensibilisiert. Eine gute Weiterbildung vermittelt Kompetenzen. Aber weder das eine noch das andere reicht, wenn die Organisation selbst nicht weiss, wie sie mit Aggression und Gewalt umgehen will.

Wer Gewaltprävention ernstnimmt, braucht mehr als einzelne Massnahmen. Es braucht ein System: eine klare Haltung, definierte Prozesse, abgestimmte Massnahmen und eine Struktur, die auch dann trägt, wenn es darauf ankommt. Genau das ist ein betriebliches Gewaltschutzkonzept.

INKOGE begleitet Organisationen bei der Entwicklung und Umsetzung dieses Systems. Von der ersten Risikoanalyse bis zur strukturellen Verankerung im Alltag. Als Beratungspartner, der nicht nur ein Dokument liefert, sondern Veränderung begleitet. Und der nach dem Konzept auch die personenbezogenen Massnahmen, Weiterbildungen und die langfristige Begleitung übernehmen kann.

Ein System, kein Einzeldokument

Ein betriebliches Gewaltschutzkonzept ist kein Handbuch, das man einmal schreibt und dann im Schrank verschwinden lässt. Es ist ein integrales System, das verschiedene Ebenen miteinander verbindet und laufend weiterentwickelt wird.

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Analyse

Am Anfang steht die Analyse: Welche Risiken bestehen in der Organisation? Wo liegen Schwachstellen? Welche Situationen treten gehäuft auf? Diese strukturierte Bestandsaufnahme ist die Grundlage für alles, was folgt. Oft zeigen sich hier bereits erste Massnahmen, die schnell umgesetzt werden können.

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Leitbild

Daraus entsteht ein Leitbild, das auf hohem Niveau beschreibt, wie die Organisation mit grenzüberschreitendem Verhalten, Aggression und Gewalt umgeht. Es folgen eine Richtlinie mit klaren Verhaltensstandards und ein Prozesshandbuch, das definiert, wer in welcher Situation was tut.

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Trainingskonzept

Als letzter Schritt ergibt sich daraus ein Trainingskonzept: welche Zielgruppen welche Kompetenzen brauchen und wie diese gezielt aufgebaut werden. Hier schliesst sich der Kreis zu den personenbezogenen Massnahmen, bei denen INKOGE ebenfalls unterstützt.

Diese Schritte bauen aufeinander auf. Was am Anfang noch nicht vollständig absehbar ist, ergibt sich im Verlauf des Prozesses. Das Konzept entsteht nicht am Schreibtisch, sondern in enger, iterativer Zusammenarbeit mit der Organisation.

Für wen ist diese Beratungsleistung?

Die Entscheidung für ein betriebliches Gewaltschutzkonzept fällt meist auf Führungsebene, in der Geschäftsleitung, in der HR-Leitung oder in der Arbeitssicherheit und im Gesundheitsschutz. Sie ist strategisch und setzt Ressourcen und Verbindlichkeit voraus.

Häufig gibt es einen konkreten Anlass. Ein Vorfall zeigt, dass die Organisation zu wenig vorbereitet war. Ein Audit macht den Bedarf sichtbar. Oder eine Führung will das Thema angehen, bevor etwas passiert.

Relevant ist die Beratung für Organisationen, deren Mitarbeitende regelmässig mit externen Personen in Kontakt stehen und dabei Aggression erleben können, etwa in Spitälern, Sozialeinrichtungen, Behörden und Betrieben mit intensivem Kundenkontakt.

Fachkraefte aus Pflege Medizin. Hotellerie und Gastronomie im Gespraech
Diverse Fachkraefte sitzen gemeinsam in einer Schulung und tauschen sich im Team aus

Der Prozess

Sie lernen, den richtigen Moment für klare Grenzsetzung zu erkennen und auch in angespannten Situationen sicher, professionell und angemessen zu handeln.

Gewaltprävention wirkt auf mehreren Ebenen gleichzeitig. INKOGE analysiert systematisch, welche Massnahmen in welchem Bereich sinnvoll und zielführend sind.

Substitutive Massnahmen fragen, ob bestimmte Risiken durch Veränderungen in Abläufen oder Strukturen grundsätzlich reduziert werden können. Organisatorische Massnahmen betreffen Prozesse, Zuständigkeiten und Kommunikationswege. Technische und bauliche Massnahmen werden analysiert und empfohlen. Und personenbezogene Massnahmen umfassen Weiterbildungen und die gezielte Stärkung von Handlungskompetenzen.

Das Ergebnis ist kein universelles Rezept, sondern eine massgeschneiderte Kombination von Massnahmen, die auf die spezifische Situation, Branche und Kultur der Organisation abgestimmt ist.

Ein Gewaltschutzkonzept entsteht nicht in einem einzigen Schritt. Es ist ein mehrstufiger, integrativer Prozess, bei dem jede Phase auf der vorherigen aufbaut.

In der ersten Phase geht es darum, ein klares Bild der Ausgangslage zu erhalten: Risiken sammeln, analysieren, bewerten und priorisieren. In der zweiten Phase werden Massnahmen entwickelt und in Leitbild, Richtlinie und Prozessdefinitionen überführt. In der dritten Phase werden personenbezogene Massnahmen geplant und umgesetzt. Und in regelmässigen Abständen wird das System überprüft und weiterentwickelt.

Dieser Kreislauf ist kein Zeichen von Unvollständigkeit. Er ist das Merkmal eines lebendigen Systems, das mit der Organisation wächst und sich verändert.

Ein Gewaltschutzkonzept verändert die Art, wie eine Organisation mit einem sensiblen Thema umgeht. Das ist oft mehr als eine strukturelle Anpassung, es ist ein Kulturwandel. Neue Prozesse müssen eingeführt, akzeptiert und gelebt werden. Mitarbeitende und Führungskräfte müssen verstehen, warum etwas geändert wird und wie sie sich darin verhalten sollen.

INKOGE begleitet diesen Prozess nicht nur konzeptionell, sondern auch im Change Management. Wir unterstützen Organisationen dabei, neue Massnahmen nicht nur einzuführen, sondern nachhaltig zu verankern. Denn ein Konzept, das auf dem Papier existiert aber nicht gelebt wird, schützt niemanden.

Nach der Konzeptphase beginnt die Umsetzung. Hier übernimmt INKOGE auf Wunsch auch die personenbezogenen Massnahmen: Weiterbildungen für Mitarbeitende, Führungskräfteentwicklung und die gezielte Stärkung von Kompetenzen entlang der gesamten Eskalationskurve.

Für Organisationen, die eine längerfristige Begleitung wünschen, bietet INKOGE auch Pakete an, die Beratung, Umsetzung und regelmässige Reviews miteinander verbinden. So bleibt das Gewaltschutzkonzept nicht ein einmaliges Projekt, sondern ein lebendiger Teil der Organisationsentwicklung.

Arbeitgebende sind gesetzlich verpflichtet, ihre Mitarbeitenden vor physischen und psychischen Risiken am Arbeitsplatz zu schützen. Gewalt und Aggression durch externe Personen gehören dazu. Ein systematisches Gewaltschutzkonzept ist der Nachweis, dass diese Verantwortung ernst genommen wird.

Gleichzeitig ist es eine unternehmerische Entscheidung. Organisationen, die in Gewaltprävention investieren, schützen nicht nur ihre Mitarbeitenden. Sie schützen auch ihre Reputation, reduzieren Fehlzeiten und Fluktuation und schaffen ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen gerne und sicher arbeiten.

Wie eine Zusammenarbeit mit INKOGE aussieht

Der Einstieg beginnt mit einem Erstgespräch, in dem wir gemeinsam klären, wo die Organisation steht und was sie braucht. Daraus entwickeln wir ein auf die Situation abgestimmtes Vorgehen. Wir begleiten den Prozess von der Analyse über die Konzeption bis zur Umsetzung, so weit wie gewünscht und sinnvoll.

INKOGE kann als externe Beratung ein Konzept entwickeln und übergeben. Wir können aber auch als langfristiger Partner die Umsetzung, die Weiterbildungen und die laufende Weiterentwicklung des Systems begleiten. Was für Ihre Organisation der richtige Rahmen ist, klären wir gemeinsam im Erstgespräch.

Freundlich laechelnde Frau im hellen Blazer streckt die Hand zur Begruessung aus im Hintergrund ein helles Buero

Erfahrungen mit INKOGE

GastroSocial

An unserem Hauptsitz in Aarau stehen unsere 280 Mitarbeitenden täglich im Kontakt mit einer vielfältigen Kundschaft. In seltenen Fällen kommt es vor, dass Besucher ihrem Ärger Luft machen – manchmal bis hin zu aggressivem Verhalten oder Drohungen. Uns ist es daher besonders wichtig, dass unsere Mitarbeitenden optimal auf solche Situationen vorbereitet sind – sei es durch Prävention, Deeskalation oder Selbstschutz.

Die Schulung war äusserst lehrreich und klar strukturiert. Tian hat die Inhalte verständlich und praxisnah vermittelt, sodass wir diese direkt anwenden konnten. Besonders hilfreich war die realitätsnahe Simulation von Szenarien, durch die wir mehr Selbstbewusstsein und Sicherheit im Umgang mit kritischen Situationen gewinnen konnten.

Wir danken Tian herzlich für dieses wertvolle Training und können es anderen Unternehmen nur empfehlen, die ihre Mitarbeitenden im Umgang mit herausfordernden Situationen stärken möchten.

Josef Haefeli
Leiter Team Logistik
gastrosocial
Universitäts-Kinderspital beider Basel

In einem Spital gibt es immer wieder Situationen, in denen die Emotionen aus dem Ruder geraten. Am meisten betroffen sind die Mitarbeitenden der Notaufnahme. Um Konflikte rechtzeitig zu erkennen und proaktiv anzugehen, haben wir uns an die Firma INKOGE gewendet. Im Training haben wir gelernt, wie man mit angespannten Personen umgeht und dabei stets eine wertschätzende Haltung bewahrt.

Margareta Kuhl
Leiterin Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
UKBB

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Sie möchten wissen, ob und wie ein betriebliches Gewaltschutzkonzept für Ihre Organisation sinnvoll ist? Nehmen Sie Kontakt auf oder buchen Sie direkt ein unverbindliches Erstgespräch. Wir klären gemeinsam, wo Ihr Bedarf liegt und wie wir Sie unterstützen können.

INKOGE, Die Starkmacher GmbH,
Lavaterstrasse 67, 8002 Zürich

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